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Anzeigenformat Google Discovery Ads jetzt weltweit verfügbar


Nach einer rund einjährigen Testphase hat Google seine Discovery Ads jetzt weltweit freigegeben. Dieses Anzeigenformat verbreitet eine Werbebotschaft über drei Kanäle:

Im Discover Feed von Google, im Gmail-Account und im YouTube-Startseitenfeed. Warum Discovery Ads für viele Werbetreibende attraktiv sein dürften, erfahren Sie in diesem SEO-Ticker.

Google Discovery Ads jetzt weltweit verfügbar

Im Mai 2019 hatte Google mit den Discovery Ads ein neues Anzeigenformat präsentiert und für einzelne Märkte gelauncht. Jetzt stehen die Discover Ads weltweit zur Verfügung. Das hat Google per Twitter bekannt gegeben:

 Google Discovery Ads

 

Somit können nun auch Werbetreibende in Deutschland die interessante Anzeigenvariante vollumfänglich nutzen, die je nach Nutzerinteresse ausgespielt wird und eine hohe Reichweite besitzt.

 


 

Was sind Google Discovery Ads?

Discovery Ads werden im Discover Feed auf dem Smartphone, im Gmail-Account und im YouTube-Startseitenfeed ausgespielt. So kann eine relevante Werbebotschaft durch nur ein Anzeigenformat über drei Kanäle verbreitet werden. Beim Targeting greift Google auf eine Vielzahl an Signalen und Eigenschaften zurück, die die User hinterlassen haben.

Ziel des visuellen Anzeigenformats ist es, ein stärkeres Engagement der Nutzer mit der Anzeige und zugleich eine höhere Reichweite zu erreichen.

 


 

Welche Formate gibt es bei den Discovery Ads?

Bei den Discovery Ads können Sie zwischen zwei Varianten wählen.  Einmal gibt es die Discovery Ad, bei der nur ein Bild pro Anzeige verwendet wird. Oder Sie haben die Möglichkeit, mehrere Bilder (bis zu zehn Stück) zu der Anzeige hinzuzufügen und damit eine sogenannte Discovery Carousel Ad, zu Deutsch eine Discovery-Karussell-Anzeige, zu erstellen. Jedes der zehn Bilder kann individuell verlinkt und betitelt werden und bekommt eine individuelle Call-to-Action, also z.B. „Jetzt buchen“, „Mehr erfahren“ usw. Discovery-Karussell-Anzeigen sind somit bildlastiger, was der Klickrate sicherlich zugutekommt.

Im Aufbau ähneln Discovery Ads dem Format “Responsive Display Ads”. Sie bestehen aus mehreren Elementen wie Bild, Unternehmenslogo, Titel, Beschreibung und Call-To-Action. Die einzelnen Bausteine werden von Google automatisiert unter Einsatz von Machine Learning zusammengestellt. Abgerechnet wird auf Pay-per-Click-Basis.

Bei der Discovery Ad sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  1. Halten Sie die max. Zeichenlänge beim Anzeigentitel und bei der Beschreibung ein. Der Anzeigentitel und die Beschreibung werden vom Google-Algorithmus kombiniert und daher sollte beides aufeinander abgestimmt werden. Dopplungen sind zu vermeiden.
  2. Achten Sie auf die Kriterien für die Bild- und Logogrößen und natürlich auf eine gute Qualität der Bilder und des Logos und laden Sie Bilder in verschiedenen Formaten hoch.
  3. Sie können auch Assets aus anderen Marketing-Kampagnen nutzen mit denen Sie schon gute Ergebnisse erzielt haben, z.B. aus E-Mail- oder Social-Media-Kampagnen.

Die Anzeigen werden derzeit hauptsächlich auf mobilen Geräten dargestellt –– auf dem Desktop erscheinen Discovery Ads nur in Gmail. Heißt: Das neue Anzeigenformat stellt eine gute Ergänzung zum bestehenden Anzeigenportfolio dar.

Google Discover hat sich für viele Websites zum Traffic-Bringer entwickelt, da dort neben aktuellen Nachrichten auch Videos und sonstige Informationen angeboten werden. Der Feed wird nutzerbezogen nicht nur auf der mobilen Website, sondern auch in der App ausgespielt.

 


 

Fazit

Die Discovery Ads bieten viele Vorteile für Werbetreibende: Gegenüber anderen Formaten wie beispielsweise der Display Ads sind sie günstiger und weisen eine bessere Performance auf. Sie können anhand vorhandener Display-Anzeigen und Social-Media-Kampagnen erstellt werden. Das System ist in der Lage, Bilder auf der eigenen Website zu suchen und diese für die Erstellung der Anzeigen zu nutzen. Das Anzeigenformat kann aufgrund des auf den Kunden zugeschnittenen Content-Umfelds gute Klickraten erzielen. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass Discovery Ads derzeit vorrangig nur Smartphone-Nutzer erreichen. Desktop-Nutzern ohne einen Google Account werden keine Anzeigen ausgespielt. Discovery Ads können bisherige Anzeigenformat unseres Erachtens zwar nicht ersetzen, stellen aber eine interessante Ergänzung zu diesen dar. Sie haben Fragen oder wollen Discovery Ads künftig auch nutzen? Dann ist die SEO AG Ihnen hierbei gerne behilflich.