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Google kündigt vollständigen Umstieg auf Mobile-First-Indexierung an


Google macht Ernst: Innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate wird Google bei der Indexierung von Websites vollständig auf „Mobile first“ setzen. Die Google Search Console sendet diesbezüglich bereits Mitteilungen an Website-Betreiber, deren Seiten Probleme mit der mobilen Ansicht haben.

Wer die mobile Darstellung der eigenen Website nicht optimiert, dem drohen Ranking-Verluste. Was gilt es jetzt zu beachten?



Umstieg auf Mobile-First-Indexierung

Bei der Mobile-First-Indexierung nutzt Google die mobile Version von Website-Inhalten für die Indexierung und das Ranking. In der Vergangenheit wurde für den Index hauptsächlich die Desktopversion der Seiteninhalte herangezogen, wenn die Relevanz einer Seite für die Anfrage eines Nutzers bewertet werden sollte. Warum jetzt also die Umstellung? Immer öfter werden Suchanfragen über das Smartphone getätigt und nicht mehr über den klassischen Desktop. Dieser Entwicklung trägt Google mit dem Mobile-First-Index Rechnung und nutzt Informationen, die auf der mobilen Version einer Website gefunden werden, um die Suchergebnisse zusammenzustellen.

Seit dem 01. Juli 2019 ist die Mobile-First-Indexierung bereits standardmäßig für alle neuen Websites aktiviert. Also für all diejenigen Websites, die neu im Internet sind oder in der Google-Suche zuvor unbekannt waren. Bei den bestehenden Websites konnte Google bei rund 30 Prozent der Domains noch keine automatische Umstellung auf das Mobile-First-Crawling vornehmen, da wichtige Voraussetzungen bislang nicht erfüllt waren. In absoluten Zahlen heißt das: Viele Millionen Websites müssen nun in den kommenden Monaten nachgebessert werden. Hektische Zeiten also für den einen oder anderen Website-Betreiber.

 


 

Welche Auswirkungen hat die Mobile-First-Indexierung?

Zukünftig wird ausschließlich die mobile Version einer Website bei Suchanfragen ins Rennen gehen. Informationen, die der „mobile” Crawler nicht angezeigt bekommt, werden auch nicht beim Ranking berücksichtigt – unabhängig davon, ob diese Informationen möglicherweise in der Desktop-Version verfügbar sind. Wer also verschiedene URLs oder Dynamic Serving nutzt und die mobilen Inhalte einer Website aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit abspeckt, läuft Gefahr, auch über Desktop-Suchanfragen nicht mehr zu ranken, obwohl er relevante Inhalte zu einer entsprechenden Suche bereithält.

 


 

Was Website-Betreiber jetzt tun sollten

Zunächst sollten Website-Betreiber in der Google Search Console nachsehen, ob die eigene Website bereits automatisch auf das Mobile-First-Crawling umgestellt wurde. In der Regel liegt dort eine Nachricht von Google vor. Hier sehen Sie exemplarisch die Nachricht, die an die SEO AG ging:

 

Nachricht an die SEO AG

 

Ist dies nicht der Fall, so sollten Sie nun Maßnahmen treffen und Ihre Website für „Mobile first“ optimieren. Google stellt hierfür auch ein Best Practise-Dokument bereit. Zwei Punkte sind für die Optimierung wesentlich:

  • Die Crawlbarkeit muss gewährleistet sein. Das heißt, dass der Googlebot Ihre mobile Website vollständig crawlen können muss. Prüfen Sie hierfür die Robots.txt und Robots-Meta-Tags. Stellen Sie sicher, dass Google auch alle Ressourcen, wie Bilder, CSS und JavaScript-Dateien laden kann und es kein nachträgliches Laden wichtiger Inhalte gibt, das erst nach einer Nutzerinteraktion erfolgt.
  • Achten Sie darauf, dass die Inhalte der Desktop- und Mobile-Version Ihrer Website identisch sind. Google will Nutzer nicht zu Ihrer Website schicken, um dann festzustellen, dass die besuchten Inhalte zwar auf der Desktop-, nicht aber auf der Mobile-Version zu sehen sind. Auch heute gibt es immer noch viele Websites, die getrennte URLs für die Desktop- und Mobile-Version von Inhalten ausspielen. Dies führt häufig zu Fehlern und schlechter Perfomance. Im Hinblick auf die komplette Umstellung auf die Mobile-First-Indexierung, sollten die betroffenen Website-Betreiber auf ein Responsive Design umsteigen, das sich je nach Device-Größe an den verfügbaren Platz angepasst.

 


 

Das sagen die Experten der SEO AG

Auch wenn noch einige Monate ins Land gehen, bis Google auf die Mobile-First-Indexierung umstellt, sollten betroffene Website-Betreiber bereits jetzt mit den entsprechenden Maßnahmen beginnen, denn eine Optimierung der Website geht nicht über Nacht. Abhängig vom eigenen System und der bisherigen Auslieferung von mobilen Webinhalten kann die Umstellung auf den Mobile-First-Index einiges an Arbeit für SEOs mit sich bringen. Egal ob Sie eine mobile Seite extra anbieten oder nicht, stellen Sie sicher, dass der mobile Googlebot alle Inhalte und Informationen sehen kann.

Sie brauchen Unterstützung bei den Optimierungsmaßnahmen? Gerne helfen wir Ihnen dabei!